Sonntag, 19. Juni 2016

Versuchsküche? Schlaflabor? Wo landen Bielefelder Impulse bürgerschaftlichen Engagements?


Wofür steht Bielefeld! Versuchsküche oder Schlaflabor? 


Ein aufmunterndes Bielefelder Votum! (Quelle: NW):


Aber wo landen denn die Impulse bürgerschaftlichen Engagements, . . .


. . . wenn die Party vorbei ist?


Was bleibt dann? 


Wo und wann werden Entscheidungen darüber getroffen, . . .


. . . ob die vielfältigen Projekte . . .


 . . . mit wertvollem bürgerlichem Engagement . . .


. . . irgendeine Resonanz in den kommunalen Entscheidungswegen erzeugen?


Wer fällt wann und wo Entscheidungen, ob das BYPAD Audit . . .


. . . wie in anderen Städten zum Leitfaden kommunalen Handelns wird?


Radfahren in Bielefeld ist gefährlich.
Radfahrer in Bielefeld erwarten Antworten.

Kommentare:

  1. "Schlaflabor" ist eine hübsche Beschreibung. Es geht mit der Fahrradförderung _sehr_ langsam voran. Das BYPAD- Audit wurde im März 2014 beschlossen und sollte Anfang 2015 erfolgen. Ein Jahr später als geplant liegen die wertvollen Ergebnisse vor, aber die Behandlung im Rat ist gerade auf den Herbst verschoben worden.
    Ähnlich ist es z.B. bei der Stapenhorststraße. Ein halbes Jahr nach dem Unfall und nach einem Beschluss in der Bezirksvertretung hat sich noch nichts bewegt. Diskutiert schon, aber beschlossen nix und umgesetzt auch nichts.
    In dieser Gemächlichkeit werden wir nicht mit der Dynamik mithalten, in der sich der Radverkehr entwickelt (jährlich nimmt er etwa 1% zu).
    Bernd
    Mut machen kann da die Entwicklung anderswo. In Berlin der Volksentscheid Fahrrad mit großer Resonanz https://volksentscheid-fahrrad.de/
    und in Köln neulich die Konferenz Radkomm http://www.radkomm.koeln/programm/. Sie widmete sich dem Thema Bürgermacht und Durchsetzung. "Macht kommt von machen!"
    Bei der Rad-Sternfahrt fuhren 2.900 mit (auch ein bisschen machtvoller als in Bielefeld)

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  2. Ja, inzwischen radeln wir dort, wo es nicht allzu gefährlich ist und verleihen Bielfeld feierlich die rote Laterne (das ist die spontane Idee für eine Art ´Preisverleihung´ wie z. B. Big Brother Award). Als neulich wieder eine Geschäftsaufgabe in der Innenstadt (´wegen Internetkonkurrenz´) in der Altstadt zurecht beklagt wurde, dachte ich: Was für ein tragischer Irrtum: Ich würde als Radler ja viel öfter in die Stadt fahren, wenn man mich ließe. Mir geht es nicht um den gesparten Euro. Ich möchte nur lebend ankommen. Die Dichte der Brieftaschen entscheidet über die Wirtschaftskraft, nicht die Parkplatzdichte?

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Danke für deinen Beitrag und allzeit gute Fahrt im "Faradies".