Dienstag, 23. Februar 2016

Goes, Candidate Cycling City 2016

Gestern bin ich im Kreis Herford mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Man sieht, dass sich ein paar Leute in der Stadtverwaltung Mühe gegeben haben, aus der bestehenden Infrastruktur ein wenig für Radfahrer herauszuwringen: Stückwerk mit größeren Lücken. Und weil es dann auch noch so bekloppte geregnet hat und dunkel wurde und ich sowieso schon schlechte Laune hatte, habe ich darüber nachgedacht, auszuwandern…nach Goes („Chuush“).



Radinfrastruktur, die aus den Resten, die nach der Autoverkehrsplanung übrig geblieben sind, besteht, ist eine Zumutung und eine Beleidigung für denkende Menschen.



Kommentare:

  1. Schönes Video. Die Stadt (immerhin 40.000 EW) macht einen angenehmen Eindruck in ihrem Verkehrsgeschehen.
    Sie haben sich dafür entschieden, das Radfahren meist auf separaten Wegen zu führen. In Bielefeld mit der dichteren Bebauung ist dafür in der Regel nicht der Raum. Das ideale Radfahren in der urbanen Umgebung stelle ich mir daher auf der Fahrbahn vor. Mit doppelt so viel Fahrrädern und halb soviel KFZ wie heute!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für routinierte Radler ist das Fahren auf der Fahrbahn oft eine gute Möglichkeit. Aber wir wünschen uns ja, dass auch ungeübte Radler aufs Fahrrad umsteigen, und für die ist das Fahren auf der Fahrbahn eine große Hürde. Deswegen finde ich es wichtig, dass an allen Hauptstraßen komfortable Fahrradwege (natürlich am besten auf der Fahrbahn) vorhanden sind. Dafür müsste man in Bielefeld häufig "nur" ein paar Parkplätze opfern. Und die vorhandenen Geh-/Radweg-Kombinationen durch die Grünanlagen könnte man leicht attraktiver gestalten, indem die Querungen der Autostraßen wie in Goes mit Priorität für den Fuss- und Radverkehr gestaltet würden. Das würde auch das zügige Fahren dort erleichtern und damit für Neu- und Altradler gleichermaßen positiv wirken.

      Löschen

Danke für deinen Beitrag und allzeit gute Fahrt im "Faradies".