Freitag, 6. November 2015

guter Mobilitätsworkshop im Rathaus am 5.11.15

"Zukunftsfähige Mobilität", so der Workshop des Umweltamtes im Neuen Rathaus (20 Teilnehmer). Interessante Gespräche zwischen Rathausplanern und Zivilgesellschaft. Man hat voneinander gelernt.

Das Job-Rad bei der Firma Halfar wurde vorgestellt: Das Konzept geht so. Die Radanschaffung  geht  über eine Gehaltumwandlung. Eine prima Sache.

Dann ging es um die Vorschläge aus dem Klimaforum am 29.9. . Die Bewertung (durch Punkten) brachte interessante Schwerpunkte:
Radverkehr: Die Einrichtung von Fahrradmagistralen  durch die Stadt (Ost-West/Nord-Süd) ragt heraus (11Punkte), auch Fahrradautobahnen oder Radschnellwege (7) oder Fahrradstraßen (6)
ÖPNV: Mehr Stadtbahnlinien (11), Vorrang für ÖPNV (8)
Einschränkung KFZ-Verkehr: Diagonalsperren, weniger Parkplätze (13), autofreies Hufeisen (12) Tempo 30 (11)
Motivation: Modal-Split mit Vorrang umweltfreundlicher Mobilität entwickeln (8)

Es gibt einen Fortsetzungs-Workshop im Januar.




Kommentare:

  1. Ja, ein prima Workshop. Zukunftsfähige MOBILITÄT als QUERSCHNITTS-Thema!
    Angefangen beim Kompetenzerwerb in der Schule (prima, dass ein engagierter Schulleiter dabei war!) für den sicheren bewegten SCHULWEG (Klimameilen, STARS etc.): Das begünstigt selbstbewusstere, fittere, seelisch gesündere und aufmerksamere Kinder.
    Das Auto häuhiger loslassen können durch EINFACHE ÖPNV-MOBILITÄT im Dialog mit den Bürgern und Bike Sharing,
    höherere AUFENTHALTSQUALITÄT in einer weniger verlärmten Innenstadt (Win-win-Situationen für die KAUFLEUTE, die Brieftaschendichte, nicht die Autodichte dürfte die Kaufleute interessieren), GESUNDERHALTUNG durch mehr BEWEGUNGSFREUDE im ALLTAG statt durch ein kryptisches Präventionsgesetz,
    KLIMASCHUTZ und mehr KLIMAGERECHTIGKEIT entsteht dabei ganz von selbst.
    Das BYPAD-Audit wird zeigen, wie viel Kooperation das braucht.
    KOOPERATION ist kompliziert, ich kenne dazu einen Kompass mit sieben Himmelsrichtungen . . . . .

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  2. Die "Fahrradmagistrale" Ost-West wird auch vor dem Hintergrund der Konversion (Nachnutzung der Kasernen der britischen Streitkräfte nach deren Abzug 2019/2020) wichtig. Die Catterick- (Detmolder Str.) und Rochdale- (ehem. Mossbank) Kasernen werden sicher größtenteils zu Wohnraum umgebaut und es wäre sicher sinnvoll, wenn diejenigen, die dann dorthinziehen, eine Fahrradinfrastruktur vorfinden, die es ihnen erleichtert das Auto stehenzulassen.

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Danke für deinen Beitrag und allzeit gute Fahrt im "Faradies".