Montag, 15. Dezember 2014

Frölenbergschule in Brakwede startet durch - Profis helfen Kindern aufs Rad





Bielefeld ist eine von neun europaweiten Modellregionen, die am EU - geförderten Projekt ´STARS´ teilnehmen.

Die Frölenbergschule in Brakwede hat vorgelegt und konnte schon einen Preis einheimsen:
http://froelenbergschule.de

EU - Ziel: ´Es sollen mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad zur Schule fahren und sich nicht mehr mit dem Auto zur Schule bringen lassen.´




Die Frölenberg - Schüler profitieren mehrfach:

- Sie entwickeln jetzt Kompetenz und entdecken ihre Umwelt in einer wichtigen Phase ihrer persönlichen Entwicklung

- Sie gewinnen an Sicherheit
(Stellungnahme der Unfallkasse NRW, bei der Kinder auf ihrem Schulweg versichert sind: ´Kinder im Auto sind keinesfalls sicher. Im Gegenteil: Im Auto sind sie sogar häufiger in Unfälle verwickelt´)

- Sie sind Teil eines großen Teams, gemeinsam mit ihren Eltern, den Lehrern und vielen anderen Aktiven, das sich eine neue starke Wir - Identität, ein starkes Gemeinschaftsgefühl schafft

- Damit gewinnen sie einen Teil der Wahlfreiheit, um später selbst entscheiden zu können, ob sie aktiv bleiben und damit eine bessere Aussicht auf ein langes selbstbestimmtes Leben haben werden


Denn: Mit ´STARS´ (´Sustainable Travel Accreditation and Recognition for Schools´)
setzt die EU eine Forderung der Weltgesundheitsorganisation um:


http://64.26.159.200/icpaph/en/documents/GAPA_PAInvestmentsWork_FINAL.pdf


Bis März 2016 können 20 Grundschulen und acht weiterführende Schulen teilnehmen.

Weitere Links:

WDR5-Wissenschaftsmagazins Leonardo (Ausschnitt aus der Hörsendung vom 03.12.2014: ´Elterntaxi & Co - Der Schulweg gehört den Kindern´)
Link

- Verkehrszähmer-Programm


Kinder & Jugendliche wollen ihre Zukunft gestalten: Rückblick auf den NRW Tag 2014 -
Schüler der Gesamtschule Rosenhöhe im Interview mit Ministern der Landesregierung


. . . Bewegte Nahmobilität als ein Hauptthema

Mittwoch, 3. Dezember 2014

CM im November: Ride daily - celebrate monthly

Letzen Freitagabend dürften wir so viele gewesen sein, wie in der ersten Zeit der Bewegung 1992 in San Franzisko: Rund fünfzig Teilnehmer, bei frostiger Kälte und Dunkelheit!

Für mich war es die CM - Taufe, meine Erstteilnahme.
Insofern fehlen mir Vergleiche zu früheren Ausfahrten.


Ich habe mich gleich sehr wohl gefühlt. Klasse fand ich die Vielfalt der Teilnehmer.
Während wir andernorts eher geneigt sind, Leute, die von der ´Mitte´ abweichen,
zu ´includieren´, wurde hier gleich spürbar, dass ´diversity´ ein großes Geschenk ist

Kurz: CM ist definitiv nicht langweilig

Die Polizeipräsenz fand ich nicht aufdringlich, fühlte mich nicht wie im Zoo
und es entwickelten sich nette Gespräche vor der Abfahrt. Hat sich da was geändert?


Zwischenfälle gab´s auch: Zweimal sprang mir die Kette ab :-). 
Ansonsten verhielten sich alle aufmerksam, die Radler und auch der übrige Verkehr.
Celebrate monthly - das Gefühl stellt sich beim Fahren in dieser Gruppe ein

Am Jahnplatz wurde dann noch ein Gruselradweg ausgezeichnet . . .


. . .mit dem Hinweis auf die Onlinepetition zur Abschaffung der Benutzungspflicht:





Zack Furness aus Chicago liefert in dem Buch ´Philosophie des Radfahrens´
(Mairisch Verlag) einen schönen Beitrag über die CM Bewegung


Er zitiert Martin Wachs, Prof. für Bauingenieurwesen an der Universität von Berkeley, weshalb Critical Mass und andere Fahrradaktivisten in den späten 90ern eine wesentlicher Rolle bei der erfolgreichen Planung des 147 Mio $ teuren Radwegs über die bay bridge spielten: ´Er wurde mit aufgenommen, weile eine hartnäckige, wohlorganisierte und regelrecht unausstehliche Gruppe von Aktivisten sich nicht hat von dem Thema abbringen lassen.´

Ich hätte da auch eine Vision: Eine flotte Radtrasse zwischen dem Bielefelder Westen & Osten!

Seien wir unausstehlich . . .